Supervision für Mitarbeiter im Sozialbereich
Die Sorge um Menschen, die nicht mehr, noch nicht oder niemals "Leistungsträger" in dieser Gesellschaft sind, haben wir an den Sozialbereich delegiert. Aus den Augen, aus dem Sinn! Von außen betrachtet sind Mitarbeiter im Sozialbereich deshalb so etwas wie soziale Müllwerker. Entsprechend sind ihr Ansehen und ihre Bezahlung.
Ihre Klientel braucht selbst Unterstützung und saugt deshalb häufig mehr Energie ab als sie zurück gibt. Auf die Dauer zehrt das seelisch und - in der Folge - körperlich aus. Das ist einer der Gründe, weshalb Supervision im Sozialbereich schon lange Tradition hat. Seltener ist, dass sich Supervisoren aus dem Wirtschaftsbereich für diese Zielgruppe interessieren. Wir tun es. Wir glauben, dass dadurch Gräben zwischen Wirtschafts- und Sozialbereich überwunden werden können. Wir können voneinander profitieren, weil wir voneinander lernen können. Wohl wissend, dass die Honorare dort viel niedriger sind. Das ist es uns wert. |