Wir dachten lange Zeit, in der Durchführung von Großveranstaltungen
gäbe es nichts besseres als den auf der ModerationsMethode beruhenden
Info-Markt. Bis wir Open Space kennen lernten.

Er verknüpft die Freiheitsideen der Moderation mit einer verblüffend
simplen Gruppensteuerung.

Open Space ist eine Form der Diskussionsveranstaltung für große und
sehr große Gruppen (25 bis 500 Personen), welche die sonst als widersprüchlich
erlebten Qualitäten Effizienz einerseits und intensive Kommunikation
der Teilnehmer untereinander andererseits verbindet.

Die Open Space Technology (OST) - wie der zu Grunde liegende Ansatz
heißt - wurde in den letzten 15 Jahren in den USA entwickelt (Begründer:
Harrison Owen) und in der Wirtschaft wie auch im öffentlichen Bereich
erfolgreich eingesetzt. In den letzten fünf Jahren wurde diese Methode
vermehrt auch in Europa, insbesondere in England und Deutschland,
angewendet. Auch wir haben sie ausprobiert und sind begeistert.

Open Space eignet sich besonders für Gruppen und Organisationen, in
denen komplexe Problemstellungen und Handlungsdruck bewältigt werden
müssen, die das Engagement eines jeden einzelnen erfordern. Je unüberschaubarer
die Mannigfaltigkeit der Fragen und Interessen, desto empfehlenswerter
ist ein Open Space.
Mit einem besonderen Aspekt des Open Space beschäftigt sich der
Artikel von Reinhard Leiter und Einhard Schrader, Open Space als Methode
des Wissenstransfers, der in Pawlowski/Reinhard, Wissensmanagement
für die Praxis, Neuwied 2002, veröffentlicht wurde. Er ist
hier herunter zu laden:
Wissen Open Space.doc
(55 KB)
Wissen
Open Space.pdf
(41KB)