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Terry McMillan, How Stella Got Her Groove Back.
A Signet Book 1996
Kurz vor dem Einschlafen greife ich gerne zu einem englischsprachigen Buch. Zum einen tut das meinem verbesserungswürdigen Englisch gut, zum anderen hat die angelsächsische Literatur in den meisten Fällen einen weit höheren Unterhaltungswert als die deutsche. Vielfach handelt es sich dabei um die Bestseller von Ken Follet, John Grisham oder John Irving. Terry McMillan ist vielleicht weniger bekannt. Deshalb möchte ich sie hier kurz vorstellen. Sie ist eine afroamerikanische Schriftstellerin, und vielleicht ist es diese Verbindung - Frau und schwarz -, die ihren Büchern diese Power gibt. Sätze, die manchmal über ganze Seiten gehen, vermitteln die Atemlosigkeit, mit der sie ihre Sicht der Welt darstellt, heraussprudelt. Dann wieder sind es die kurzen, klaren Passagen, die sie als selbstbewusste Mittelklassenfrau erkennbar machen. Ihre Vitalität kann auch einem Tag, der kräftezehrend verlaufen ist, nachträglich Energie verleihen. Mein Englisch ist nicht überragend, aber trotz vieler "schwarzer" Ausdrücke kann ich sie mühelos lesen. Weitere Bücher von ihr, die mir sehr gefallen haben: Disappearing Acts und Waiting to Exhale. Einhard Schrader |